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Rolf
Romei
Tenore
Biographie
Der
Schweizer Tenor Rolf Romei studierte Gesang am Konservatorium Winterthur (bei
Paul Steiner) und an Musikhochschule und Opernschule Karlsruhe (bei Aldo Baldin
und Jean Cox). Seit 1997 ist er Privatschüler von Nicolai Gedda.
Neben verschiedenen Stipendien und Förderpreisen gewann er 1997 den 2. Preis
beim Mozart-Wettbewerb der UNESCO am Teatro La Fenice in Venedig und wurde in
Bern beim Rotary Gesangswettbewerb um den Schweizer Kulturpreis 1999 mit dem 1.
Preis ausgezeichnet.
Von 1996-99 war er fest engagiert am Stadttheater St. Gallen, wo er z.B. den
Grafen in Rossinis Il barbiere di Siviglia, den Jungen Zigeuner in Aleko
von Rachmaninoff, Adam in Der Vogelhändler, Caramello in Eine
Nacht in Venedig, Hans Scholl in Die weisse Rose von U. Zimmermann
und den Jungen Erler in der Uraufführung Stichtag von D. Fueter verkörperte.
Nach
seinem Debüt an der Stuttgarter Staatsoper und am Edinburgh Festival 2000 als
Oronte in Händels Alcina verpflichtete Stuttgart den lyrischen Tenor
erneut für die Uraufführung von Adriana Hölszkys / Hans Neuenfels’ Giuseppe
e Sylvia. Am Staatstheater Darmstadt sang er den Carlo in Enrico von
Manfred Trojahn und Châteauneuf in Lortzings Zar und Zimmermann. Am
Stadttheater Bern gastierte er als Lyonel in Flotows Martha und auf
Schloss Hallwyl verkörperte er den Belmonte in Mozarts Entführung
aus dem Serail.
Am
Theater Augsburg singt er zur Zeit Fenton in Verdis Falstaff, Don Ottavio
im Don Giovanni, Alfred in der Fledermaus, Walter im Tannhäuser,
Narraboth in Salome und Don Ramiro in La Cenerentola. Und an der
Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf gastiert er in Monteverdis Il ritorno
d’Ulisse in patria.
Neben
der Bühne pflegt er eine rege Konzerttätigkeit. Er gibt Lieder- und
Kammermusikabende und ist dank seines breiten Repertoires als Interpret Neuer
Musik ebenso gefragt wie als Bach-Evangelist oder als Solist der grossen
Oratorien der Klassik und Romantik.
Er trat z.B. im Rahmen der Osterfestspiele Luzern als Evangelist in der Johannespassion
und in Mozarts Davide Penitente auf, im KKL unter Stephen Smith als
Solist im Messiah, in Zürich in der Uraufführung des Mose-Requiems
von Franz Rechsteiner, unter Jörg Ewald Dähler im Weihnachtsoratorium
in Bern, unter Francesco La Vecchia in der Schöpfung in Rom oder unter
Muhai Tang in Dvoraks Stabat Mater in Lissabon. Mit Michel Corboz
zeichnete er Mozarts c-moll-Messe für das Schweizer Radio auf.
Unter
Helmuth Rilling sang er die europäische Erstaufführung von Pendereckis Credo
in Krakau,
St. Petersburg und Leipzig, Schuberts Messe in As-Dur in Santiago de
Compostela, Bachs h-moll-Messe in Minneapolis, als auch Haydns Schöpfung
in Madrid und Los Angeles.
Sowohl
von den Freunden des Liedes Zürich, von olten classique, als auch vom Festival
Orff in Andechs bei München wurde er wiederholt zu Liederabenden eingeladen.
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